© Manfred Seidl, 2017

© Manfred Seidl, 2017

© Manfred Seidl, 2017

© Manfred Seidl, 2017

© Manfred Seidl, 2017

© Manfred Seidl, 2017

© Manfred Seidl, 2017

© Manfred Seidl, 2017

Transzendenzaufzug
Kunst am Bau, permanent installation

2017 10 01
Solo Exhibition

Kunstuniversität Linz
Linz, Austria

Der Transzendenzaufzug von Karin Sander geht auf die baulichen Gegebenheiten ein, zusätzlich durchbricht er die monumentale Symmetrie der Architektur. Die Verbindung von Funktion und Kunst, den Lastenaufzug über das Dach hinaus zu führen, gibt der Universität die Möglichkeit, in die Stadt zu kommunizieren. Weiterhin können Objekte und Installationen in der beleuchteten Kabine ausgestellt werden.

"Der Lastenaufzug ist für eine künstlerische Produktionsstätte von großer Bedeutung. Er fährt alle Stockwerke durch das Gebäude ab und transportiert Menschen und Kunstwerke, zunächst aber vor allem das Material, mit dem studiert, probiert und gearbeitet wird. Der Lastenaufzug ist also ein zentrales Tool für eine Kunstuniversität und wird von allen vom ersten Moment des Eintretens in die Hochschule benutzt. Als städtebauliches Zeichen, der die Gegebenheiten vor Ort thematisiert, durchstößt er das Dach des linken Brückenkopfgebäudes und verwandelt sich oberhalb des Gebäudes in einen kleinen Aussichtsturm, der durch die gläserne Kabine eine grandiose 360-Grad-Aussicht auf die Stadt eröffnet. Beleuchtet und ohne Ausstieg präsentiert er sich als begehbare Lichtskulptur. Metaphorisch versinnbildlicht er die Fähigkeit der Kunst, das Gegebene zu transzendieren und dadurch neue Blicke auf die Wirklichkeit zu generieren", so Karin Sander zum Ausgangspunkt Ihrer Arbeit.

Represented works